04:48 11 Dezember 2017
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    Haftaussetzung für Sakajew: Polens Generalstaatsanwalt kritisiert Gerichtentscheid

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    Wirbel um Achmed Sakajew (22)
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    Als falsch hat Polens Generalstaatsanwalt Andrzej Seremet die Entscheidung des Warschauer Gerichts bezeichnet, den Emissär der tschetschenischen Extremisten Achmed Sakajew auf freiem Fuß zu belassen.

    Als falsch hat Polens Generalstaatsanwalt Andrzej Seremet die Entscheidung des Warschauer Gerichts bezeichnet, den Emissär der tschetschenischen Extremisten Achmed Sakajew auf freiem Fuß zu belassen.

    Die polnische Polizei hatte den so genannten Chef der tschetschenischen Exilregierung, der zu einem Weltkongress des tschetschenischen Volkes nach Polen gekommen war, am 17. September festgenommen und in die Bezirksstaatsanwaltschaft von Warschau gebracht.

    Russland, das Sakajew wegen Terrorismus auf die internationale Fahndungsliste gesetzt hat, forderte dessen Auslieferung. Ein Warschauer Gericht wies den Antrag der polnischen Staatsanwaltschaft ab, Sakajew für 40 Tage in Haft zu nehmen.

    „Das Gericht, hat eine falsche Entscheidung getroffen, indem es den russischen Antrag auf Auslieferungshaft nicht in Betracht gezogen hat“, sagte Generalstaatsanwalt Seremet. Er unterstütze den Einspruch der zuständigen Bezirksstaatsanwaltschaft gegen den Gerichtsentscheid.

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