23:16 18 Dezember 2017
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    IAEA lehnt arabischen Appell an Israel ab, Atomwaffensperrvertrag beizutreten

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    Die Generalkonferenz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA hat am Freitag einen Resolutionsentwurf der Arabischen Liga abgelehnt, der den Appell an Israel enthielt, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten.

    Die Generalkonferenz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA hat am Freitag einen Resolutionsentwurf der Arabischen Liga abgelehnt, der den Appell an Israel enthielt, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten.

    Für die Vorlage der arabischen Staaten stimmten 46 Staaten, 51 waren dagegen, 23 weitere enthielten sich der Stimme.

    Israels IAEA-Botschafter hatte vor der Abstimmung gewarnt, dass die Annahme der Resolution alle Hoffnungen auf einen sicheren Nahen Osten zerstören würde. Der US-amerikanische Vertreter Glyn Davies verwies seinerseits darauf, dass der Streit um die Resolution die Friedensverhandlungen im Nahen Osten gefährde, die nach einer langen Unterbrechung jetzt wiederaufgenommen werden. 

    Israel gilt als die einzige Kernwaffenmacht im Nahen Osten, ohne jedoch seinen Besitz von Atomwaffen offiziell bestätigt zu haben.

    Der am 5. März 1970 in Kraft getretene Atomwaffensperrvertrag ist einer der Grundsteine der internationalen Sicherheit. Der Vertrag, der bislang von 190 Ländern unterzeichnet wurde, hat das Verbot der Verbreitung von Atomwaffen sowie das Recht auf die friedliche Nutzung der Atomenergie zum Gegenstand. Von den Atomwaffenmächten stehen neben Israel auch Indien, Pakistan und Nordkorea außerhalb des Vertrags.

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