21:10 13 Dezember 2018
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    "Moscow News" auf arabisch fasst Fuß auf Medienmarkt

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    Die vor einem Jahr unter der Schirmherrschaft der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti wieder aufgenommene Herausgabe von "Anba Moscu" - der arabischsprachigen Version der Zeitung "Moscow News" - hat sich nach Ansicht der RIA-Novosti-Chefredakteurin Swetlana Mironjuk bewährt.

    Die vor einem Jahr unter der Schirmherrschaft der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti wieder aufgenommene Herausgabe von "Anba Moscu" - der arabischsprachigen Version der Zeitung "Moscow News" - hat sich nach Ansicht der RIA-Novosti-Chefredakteurin Swetlana Mironjuk bewährt.

    Das Blatt sei erfolgreich und finde immer mehr Leser, sagte Mironjuk am Donnerstag bei der Präsentation der Zeitung in London. "Anba Moscu" ist derzeit das einzige Printmedium über Russland in arabischer Sprache.

    "'Anba Moscu' ist eine ganz andere Zeitung, mit einem ganz anderen Format und anderem Inhalt, wenn man sie mit ihrem sowjetischen Analogon vergleicht. Zugleich ist das eine Zeitung mit reicher Geschichte. Der Name dieser Zeitung ist in der arabischen Welt ein Begriff. 'Anba Moscu' ist ein Blatt mit russischer Seele", sagte Mironjuk.

    Seit einem Jahr wird das Blatt in 13 arabischen Ländern vertrieben. Seit Juni 2010 gibt es "Anba Moscu" kostenlos auch in der britischen Hauptstadt. Die monatliche Auflage in London beträgt 10 000 Exemplare.

    Mitte November 2009 hatte Swetlana Mironjuk mitgeteilt, dass die Agentur nach 17-jähriger Pause die Zeitung "Anba Moscu" in arabischer Sprache wieder herausgeben wird. "Für uns kommt es darauf an, den Kontakt zum arabischsprachigen Auditorium aus einem Monolog zu einem Dialog zu machen. Dabei bedeutet der Dialog nicht nur das Können des Sprechens. Wichtig ist auch, dem Gesprächspartner zuzuhören."

    Die erste Ausgabe von "Anba Moscu" in arabischer Sprache war 1969 erschienen. 1992 wurde das Blatt dichtgemacht. Zum 40. Jahrestag der Zeitung wurde beschlossen, sie zu reanimieren. Die "Anba Moscu" erscheint monatlich in einer Auflage von rund 150 000 Exemplaren und wird hauptsächlich in Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas vertrieben.

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