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    Clinton unterstützt territoriale Einheit von Bosnien und Herzegowina

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    Die Vereinigten Staaten betrachten Bosnien und Herzegowina als multinationalen demokratischen Staat und lehnen etwaige Separatismus-Bestrebungen strikt ab. Das sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag in Sarajevo.

    Die Vereinigten Staaten betrachten Bosnien und Herzegowina als multinationalen demokratischen Staat und lehnen etwaige Separatismus-Bestrebungen strikt ab. Das sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag in Sarajevo.

    Der Balkan habe eine konfliktreiche und „von Schmerz erfüllte“ Geschichte, sagte Clinton vor Studenten der Universität Balkan. Obwohl das Land nach dem Bosnien-Krieg vor 15 Jahren deutliche Fortschritte gemacht habe, habe der Nationalismus im heutigen Bosnien und Herzegowina weiterhin Bestand und eine europäische Integration sei mittlerweile kaum denkbar, zitierte der Fernsehsender FTV die US-Außenministerin.

    Das Land müsse eine Verfassungsreform durchführen, um aus dem zerstrittenen Land einen funktionsfähigen Staat zu machen, sagte Clinton. Bosnien-Herzegowina könnte nur als starker und einheitlicher Staat mit einer Einbindung in die EU und die Nato rechnen.

    Die von den USA seit langem geforderte Verfassungsreform, die eine Machtzentralisierung vorsieht, ist eine der besonders umstrittenen innenpolitischen Fragen in Bosnien und Herzegowina.

    Bosnien und Herzegowina ist der erste Anlaufpunkt der US-Außenamtschefin im Rahmen ihrer Balkan-Reise. Am Dienstag und Mittwoch wird Clinton auch Serbien und das Kosovo besuchen.

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