03:26 20 Juli 2018
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    PR-Schlacht: Lukaschenko will sich nicht mehr mit Kreml anlegen

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    Nach den verbalen Ohrfeigen aus dem Kreml warnt der weißrussische Präsident heimische Politiker und Journalisten, auf Ausfälle aus Russland, hinter denen er russische Medien sieht, zu reagieren.

    Nach den verbalen Ohrfeigen aus dem Kreml warnt der weißrussische Präsident heimische Politiker und Journalisten, auf Ausfälle aus Russland, hinter denen er russische Medien sieht, zu reagieren.

    „Wir haben keine Probleme mit Russland“, sagte Lukaschenko am Mittwoch nach Verhandlungen mit der litauischen Präsidentin Dalia Grybauskaite in Minsk. Es handle sich um eine Informationsschlacht, die Russlands Pech sei. „Wir lassen uns darauf nicht ein“.

    Er habe die weißrussischen Politiker und Journalisten aufgerufen, auf Angriffe aus Russland nicht zu reagieren, sagte Lukaschenko. Angegriffen werde nur von der Seite russischer Medien.

    Obwohl in der Wirtschaft zwischen Moskau und Minsk keine Differenzen bestünden, habe der jüngste „geringfügige Streit“ einige Projekte beeinträchtigt, räumte Lukaschenko ein. Er selbst mache sich aber nichts daraus. „Wenn nicht Russland, dann wird ein anderes Land etwa wie Litauen in diese Projekte investieren. Weißrussland und Russland seien einander extrem wichtig, deshalb dürften die Probleme bald der Vergangenheit anheimfallen, sagte Lukaschenko.

    Die Beziehungen zwischen Russland und Weißrussland sind seit Monaten angespannt. Anfang Oktober kam es zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen den Präsidenten beider Staaten.

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