02:13 21 Oktober 2018
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    Russen unter Opfern von Organhandel im Kosovo

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    Während sich der UN-Generalsekretär über die Spannungen im Norden des Kosovo besorgt zeigt, macht ein Organhandel-Skandal in der Region Schlagzeilen.

    Während sich der UN-Generalsekretär über die Spannungen im Norden des Kosovo besorgt zeigt, macht ein Organhandel-Skandal in der Region Schlagzeilen.

    Wie der russische Radiosender Westi FM am Samstag unter Berufung auf die EU-Staatsanwaltschaft meldete, wurde gegen fünf Ärzte im Kosovo Anklage erhoben. Mindestens 20 Personen seien Organe illegal entnommen worden.

    Bei den Opfern handle es sich um Staatsbürger Russlands, Moldawiens, Kasachstans und der Türkei. Jedem habe man 15.000 bis 20.000 US-Dollar für eine Niere versprochen. Jeder Empfänger habe dann 120.000 Dollar für die Transplantation zahlen müssen.

    Die politische und Sicherheitslage im Kosovo wurde unterdessen im UN-Sicherheitsrat erörtert. Lamberto Zannier, Chef der UN-Mission UNMIK, stellte am Freitag den jüngsten Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor.

    Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass sich die Kosovo-Albaner gegen die UNMIK-Aktivitäten auflehnen. Das könne auf die internationale Isolation des Kosovo hinauslaufen, hieß es.

    Ban stellte auch zunehmende Spannungen zwischen der serbischen und der albanischen Gemeinde im Norden des Kosovo fest. Das Kosovo hatte im Februar 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Belgrad erkennt diese Unabhängigkeit nicht an.

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