18:58 19 August 2017
SNA Radio
    Politik

    Russland gebietet Zurückhaltung im Nahost-Konflikt

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 01

    Russland fordert alle Beteiligten auf, bei der Lösung der Situation im Nahen Osten Zurückhaltung zu üben und Schritte zu vermeiden, die eine Eskalation der Spannungen provozieren könnten. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die am Montag auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.

    Russland fordert alle Beteiligten auf, bei der Lösung der Situation im Nahen Osten Zurückhaltung zu üben und Schritte zu vermeiden, die eine Eskalation der Spannungen provozieren könnten. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die am Montag auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.

    Am Sonntag hatte sich Alexander Saltanow, der Nahost-Beauftragte des russischen Präsidenten, in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit dem Chef des Politbüros der Hamas-Bewegung, Khaled Mashaal, getroffen.

    „Es fand ein Meinungsaustausch zur Lage der palästinensisch-israelischen Verhandlungen statt - vor dem Hintergrund der Weigerung Israels, die Siedlungstätigkeit auf den besetzten palästinensischen Territorien einzufrieren. Die russische Seite hob hervor, dass es in der heutigen komplizierten Situation wichtig ist, dass alle Seiten Zurückhaltung üben und Schritte vermeiden, die eine Eskalation der Spannungen provozieren könnten“, heißt es in der Mitteilung des russischen Außenministeriums.

    Saltanow habe die innerpalästinensischen Beziehungen betreffend die Notwendigkeit weiterer Bemühungen um eine Wiederherstellung der palästinensischen Einheit als einen entscheidenden Faktor der Realisierung der nationalen Interessen der Palästinenser bestätigt, lautet es weiter in der Mitteilung.

    Die israelische Bautätigkeit in den besetzten palästinensischen Gebieten betrachten die Palästinenser als Haupthindernis für eine Fortsetzung der direkten Friedensverhandlungen, die unter Vermittlung der USA im September begonnen hatten und einige wenige Wochen nach Ablauf eines zehnmonatigen Moratoriums für den Siedlungsbau in eine Sackgasse geraten waren.

    Im November hatten die israelischen Behörden die Absicht bekannt gegeben, in den umstrittenen Stadtbezirken von Jerusalem 1300 Wohnungen zu bauen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren