08:32 21 August 2017
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    Berlusconi schwört: Kein persönlicher Profit aus Freundschaft mit Kreml

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    Äußerst expressiv hat der italienische Premier Silvio Berlusconi vor seinen Opponenten die politische und wirtschaftliche Kooperation mit Russland verteidigt.

    Äußerst expressiv hat der italienische Premier Silvio Berlusconi vor seinen Opponenten die politische und wirtschaftliche Kooperation mit Russland verteidigt.

    Die in Italien verbrauchte Energie stamme zu 30 Prozent aus Russland, sagte Berlusconi am Montag bei einer Parlamentsdebatte. Für italienische Konzerne wie Eni, Enel und Finmeccanica sei Russland dabei ein äußerst wichtiger Importeur. Ihre Verträge mit Russland machen laut Berlusconi mehr als drei Prozent des italienischen Bruttoinlandsproduktes aus: „Und das kam dank der Arbeit der Regierung zustande“.
     
    Der Premier wies dabei strikt die Vorwürfe zurück, dass er von den Energieverträgen mit Russland persönlich profitiere: „Ich schwöre, dass ich mir persönlich durch diese Handelsdiplomatie keinen einzigen Dollar in die Tasche gelegt habe“.

    Berlusconi rechtfertigte seine freundschaftlichen Beziehungen mit der russischen Staatsspitze und betonte, Russland halte im Gegensatz zur Sowjetunion an der Demokratie fest. Der Premier wandte sich an seine Kritiker aus der oppositionellen Demokratischen Partei: „Ihr setzt Euch gegen Russland ein… Ich bin davon überzeugt: Die Geschichte wird beweisen, dass Ihr falsch liegt und ich richtig“.

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