12:16 23 August 2017
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    Slowakischer Parlamentschef schließt Ausstieg Bratislavas aus Euro-Zone nicht aus

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    Der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik schließt einen Ausstieg Bratislavas aus der Euro-Zone nicht aus.

    Der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik schließt einen Ausstieg Bratislavas aus der Euro-Zone nicht aus.

    "Das Land müsste sich auf die Rückkehr zur nationalen Währung gefasst sein, sollte sich die Schuldenkrise in Europa weiter ausbreiten", schrieb Sulik in einem Beitrag für die Zeitung "Hospodarske Noviny". Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Montag.

    Dem Parlamentschef zufolge kommt es für die Slowakei, die vor weniger als zwei Jahren den Euro eingeführt hat, darauf an, den so genannten "Plan B" zu erstellen - Rückkehr zur slowakischen Krone. "Die Slowakei ist zu klein, um das Funktionieren der Euro-Zone wesentlich zu beeinflussen. Aber das Land muss Schritte zum Schutz der eigenen Interessen unternehmen", betonte Sulik.

    Zur Euro-Zone gehören gegenwärtig 16 Länder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich (seit 1999), Griechenland (seit 2001), Irland, Italien, Luxemburg, Malta (seit 2008), die Niederlande, Österreich, Portugal, die Slowakei (seit 2009), Slowenien, Spanien und Zypern. Zum 1. Januar 2011 stellt sich auch die baltische Republik Estland auf den Euro um.

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