22:02 15 November 2018
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    Polen weist Russlands Bericht zu Flugzeugkatastrophe von Smolensk als mangelhaft zurück

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    Polnische Präsidentenmaschine bei Smolensk abgestürzt (169)
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    Polen will den russischen Berichtsentwurf zum Flugzeugabsturz bei Smolensk, bei dem der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski und 95 weitere Menschen ums Leben gekommen sind, nicht akzeptieren und reicht ihn zur Nachbesserung zurück.

    Polen will den russischen Berichtsentwurf zum Flugzeugabsturz bei Smolensk, bei dem der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski und 95 weitere Menschen ums Leben gekommen sind, nicht akzeptieren und reicht ihn zur Nachbesserung zurück.

    „Der Berichtsentwurf des zwischenstaatlichen Luftfahrtamtes MAK kann in der Form, wie ihn die russische Seite übergeben hat, natürlich nicht angenommen werden“, zitiert der polnische Fernsehsender TVN24 Premier Donald Tusk am Freitag.

    Das Flugzeug des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski war am 10. April in der Nähe der westrussischen Stadt Smolensk abgestürzt. Alle Insassen und die Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, als die Tu-154 beim Landeanflug im dichten Nebel Bäume streifte und zerschellte.

    Russland hat Warschau den Berichtsentwurf zu den Umständen des Flugzeugabsturzes bei Smolensk am 20. Oktober übergeben. Am Donnerstag hat Polen der russischen Seite Anmerkungen auf 150 Seiten übergeben. Es gäbe zu viele Mängel an dem Bericht, als dass er als endgültig akzeptiert werden könnte, sagte Tusk am Freitag im Brüssel.

    Die polnischen Anmerkungen betreffen nicht den gesamten Bericht, sondern nur einige Passagen, die „Zweifel hervorrufen“ und wo „die Russen die Forderungen der Konvention von Chicago nicht erfüllt haben“, so Tusk.  Diese Anmerkungen bilden ein „umfassendes Material“.

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