20:36 15 Dezember 2017
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    2011 dürfte es keine Energieprobleme mit Nachbarn geben - Putin

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    Russlands Regierungschef Wladimir Putin hofft darauf, dass es im kommenden Jahr keine Energieprobleme mit Partnern in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) geben wird.

    Russlands Regierungschef Wladimir Putin hofft darauf, dass es im kommenden Jahr keine Energieprobleme mit Partnern in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) geben wird.

    "Wir kamen darin überein, dass wir in Übereinstimmung mit den früher erzielten Vereinbarungen handeln werden", sagte Putin am Mittwoch in einem Journalistengespräch in Moskau. Die unterzeichneten Verträge blieben gültig und würden erfüllt. Er rechne damit, dass dies auch in Zukunft so bleibe.

    Der Premier erinnerte daran, dass Russland bei den Energiegesprächen mit Weißrussland und der Ukraine beiden Ländern beachtliche Zugeständnisse gemacht hatte. "Das hat uns viel Geld gekostet." Er erinnerte auch an seinen Vorschlag, den russischen Gaskonzern Gazprom und den ukrainischen Versorger Naftogaz fusionieren zu lassen. "Ich denke nicht, dass diese Idee fruchtlos ist. Ja, Naftogaz wird dabei Minderheitsaktionär. Zugleich wird Naftogaz Teil eines der weltgrößten Energiekonzerne und mit dem Stimmrecht ausgestattet. Das hat Sinn", begründete Putin seine Position.

    In den letzten Jahren hatten ernsthafte ökonomische Differenzen zwischen Moskau und Kiew Lieferengpässe bei der Gasversorgung europäischer Kunden zur Folge gehabt - Zum Jahreswechsel 2005/2006 und im Januar 2009. Die Seiten konnten sich nicht auf den Preis für Gas und Gastransit einigen. Nach der Abwahl des prowestlichen Präsidenten Viktor Juschtschenko einigten sich Moskau und Kiew auf einen Kompromiss: Die Ukraine erhielt einen 30-Prozent-Rabatt auf russisches Gas, während der Vertrag über die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim um 25 Jahre bis 2042 verlängert wurde.

    Zum 1. Januar 2011 schafft Russland die Ölausfuhrzölle für Weißrussland ab. Zuvor hatte Minsk alle Dokumente zur Bildung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes zwischen Russland, Weißrussland und Kasachstan unterzeichnet.

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