02:27 13 November 2018
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    Kalter-Krieg-Mentalität zwischen China und USA muss weichen - Hu Jintao

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    Der Vorsitzende der Volksrepublik China, Hu Jintao, schlägt Washington im Vorfeld seines von 18. bis 21. Januar geplanten USA-Besuchs vor, das gegenseitige Vertrauen zu festigen und auf die Rhetorik des Kalten Krieges in den zwischenstaatlichen Beziehungen zu verzichten.

    Der Vorsitzende der Volksrepublik China, Hu Jintao, schlägt Washington im Vorfeld seines von 18. bis 21. Januar geplanten USA-Besuchs vor, das gegenseitige Vertrauen zu festigen und auf die Rhetorik des Kalten Krieges in den zwischenstaatlichen Beziehungen zu verzichten.

    „Wir müssen auf die Mentalität des Kalten Krieges verzichten, die keiner der Seiten einen Sieg bringt“, heißt es in einem schriftlichen Interview des chinesischen Staatschefs mit amerikanischen Medien.

    Für eine positive Entwicklung der bilateralen Beziehungen brauche es außerdem „die Achtung der Souveränität, der territorialen Integrität und der Entwicklungsinteressen.“ Die  Befürchtungen beider Seiten müssen berücksichtigt werden, so der Vorsitzende der Volksrepublik.

    Im Jahr 2010 hatte die Absicht der US-Administration, Waffen an Taiwan zu liefern, die bilateralen Beziehungen zu China wesentlich getrübt. Peking betrachtet die um Unabhängigkeit bemühte Insel als abtrünnige chinesische Provinz.

    Hu Jintao hob hervor, dass es zwischen China und den USA zweifellos Divergenzen und empfindliche Themen gebe. Im letzten Jahrzehnt habe sich jedoch eine wachsende praktische Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen - sowohl auf bilateraler Grundlage als auch in der internationalen Arena - entwickelt.

    Die Kooperationsbereiche zwischen Peking und Washington bezeichnete der chinesische Staatschef dabei als ausbaufähig.

    Konkret sieht Hu für China und die USA umfassende Perspektiven  der Zusammenarbeit in Handel, Energiewirtschaft, Luft- und Raumfahrt, im Kampf gegen den Terrorismus, in Sachen Eindämmung von Massenvernichtungswaffen, bei der Vorbeugung und der Beseitigung der Folgen von Naturkatastrophen und im Bereich der Lebensmittelsicherheit.

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