00:15 16 Oktober 2018
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    Politische Krise in Ägypten keine "bunte Revolution" - Experte

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    Politische Krise in Ägypten (271)
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    Die gegenwärtige politische Krise in Ägypten ist nach Ansicht des Chefs des Auswärtigen Duma-Ausschusses, Konstantin Kossatschow, keine von außen her gebrachte "bunte Revolution".

    Die gegenwärtige politische Krise in Ägypten ist nach Ansicht des Chefs des Auswärtigen Duma-Ausschusses, Konstantin Kossatschow, keine von außen her gebrachte "bunte Revolution".

    Seine Position begründete der russische Parlamentarier am Mittwoch in einem Journalistengespräch in Moskau damit, dass "alle großen internationalen Akteure von der Destabilisierung in Ägypten nur verlieren". "Russland, die USA und die Europäische Union müssen ihre Anstrengungen vereinigen, um zu verhindern, dass die Situation in Ägypten den rechtlichen Rahmen sprengt", sagte Kossatschow.

    Die Zukunft Ägyptens sehe er eher pessimistisch. "Ein Machtwechsel im Land ist unausweichlich, die Leidenschaften nehmen zu, der wichtige Moment des Beginns der Konfrontation ist verpasst…." Zu den negativen politischen Perspektiven zählte der Experte eine mögliche Machtergreifung durch radikale Islamisten. Das würde den Friedensprozess im Nahen Osten unweigerlich destabilisieren und die internationale Kooperation als Ganzes erschweren.

    Zur angespannten Lage in der Region sagte Kossatschow, er hoffe darauf, dass die Situation in Jordanien weiterhin unter Kontrolle der Behörden bleibe. Die Machthaber in Jordanien gingen weiser als die in Ägypten und Tunesien vor. Auch in Syrien werde die Situation unter Kontrolle bleiben, meinte der russische Parlamentarier.

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