19:26 18 September 2018
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    Fluglotsen von Flugplatz Smolensk im Beisein polnischer Staatsanwälte vernommen

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    Polnische Präsidentenmaschine bei Smolensk abgestürzt (169)
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    Laut Wladimir Markin, offizieller Vertreter des Ermittlungskomitees Russlands, sind die Beamten, die für die Flugsicherung der Tu-154 des polnischen Präsidenten zuständig waren, im Beisein von polnischen Staatsanwälten vernommen worden.


     Laut Wladimir Markin, offizieller Vertreter des Ermittlungskomitees Russlands, sind die Beamten, die für die Flugsicherung der Tu-154 des polnischen Präsidenten zuständig waren, im Beisein von polnischen Staatsanwälten vernommen worden.

    Die polnische Tu-154 war am 10. April 2010 beim Landeanflug bei Smolensk abgestürzt. Alle 88 Passagiere - unter ihnen Polens damaliger Präsident Lech Kaczynski, seine Ehefrau und ein Teil der Führung des Landes - sowie die acht Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

    „Im Beisein von polnischen Staatsanwälten und in dem in der Straf-Prozessordnung vorgesehenen Verfahren wurden die Beamten der Flugleitgruppe, die am 10. April 2010 für die Flugsicherung der polnischen Flugzeuge auf dem Flugplatz von Smolensk „Sewerny“, darunter auch für das verunglückte polnische Flugzeug Tu-154M, zuständig waren, als Zeugen vernommen“, sagte Markin.

    Ihm zufolge wurden auch andere Beamte verhört, die an der Organisation und der Vorbereitung des Empfangs der polnischen Flugzeuge teilgenommen hatten.

    „Bei den Vernehmungen wurden für die Ermittlung der Wahrheit in dem Fall wichtige Umstände festgestellt, die den Empfang des polnischen Flugzeuges Tu-154M auf dem Flugplatz ‚Sewerny’ von Smolensk betreffen. Außerdem wurden Antworten auf alle Fragen der polnischen Seite gegeben“, teilte der Vertreter des Ermittlungskomitees mit.

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