07:40 23 Februar 2018
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    Tote und Verletzte bei Protesten im Irak

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    Drei Menschen sind bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten im irakischen al-Kut im Südosten des Landes ums Leben gekommen, Dutzende weitere erlitten Verletzungen.

    Drei Menschen sind bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten im irakischen al-Kut im Südosten des Landes ums Leben gekommen, Dutzende weitere erlitten Verletzungen.

    Unter den Verletzten sind 15 Ordnungshüter, wie die Agentur Reuters unter Verweis auf die Behörden meldete. Die Demonstranten forderten die Entlassung von korrupten Beamten und eine bessere Lebensqualität. Sie bewarfen die Polizei mit Steinen und konnten sogar einige Verwaltungsgebäude besetzen.

    In den vergangenen Tagen hat es in der Hauptstadt Bagdad und anderen irakischen Städten mehrere Protestaktionen gegen die niedrige Lebensqualität gegeben.

    Die meisten Iraker sind seit der Zeit der Wirtschaftsblockade (1990-2003) auf Lebensmittelkarten angewiesen. Nach den Umstürzen in Tunesien und Ägypten ließ der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders Al Iraqia allen Bürgern eine doppelte Monatsration an Lebensmitten und den bedürftigsten Familien jeweils drei Monatsrationen ausgeben.

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