21:25 18 Februar 2018
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    Angst vor Migranten: Italiens Außenminister befürwortet Hilfe für Tunesien und Ägypten

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    Der italienische Außenminister Franco Frattini hat am Mittwoch dazu aufgerufen, Sondermaßnahmen zur Verhinderung eines starken Zustromes von Migranten aus Ägypten, Tunesien und anderen arabischen Ländern nach Europa zu treffen.

    Der italienische Außenminister Franco Frattini hat am Mittwoch dazu aufgerufen, Sondermaßnahmen zur Verhinderung eines starken Zustromes von Migranten aus Ägypten, Tunesien und anderen arabischen Ländern nach Europa zu treffen.

    Frattini schlug am Mittwoch in der populären italienischen Fernsehsendung „Uno Mattina“ vor, einen „europäischen Marshallplan“ zur Unterstützung der Länder in Nordafrika umzusetzen, die zurzeit politische und sozial-ökonomische Erschütterungen durchleben. Es gehe vor allem um die Unterstützung der nationalen Wirtschaftssysteme dieser Staaten, sagte der Minister.

    Frattini ging auf die für diesen Donnerstag angesetzte Rundtisch-Konferenz unter Teilnahme des tunesischen Wirtschaftsministers und von Vertretern mehrerer Gebiete Italiens und italienischer Unternehmer ein. „Unser Ziel ist, die Entwicklung und das Wirtschaftswachstum zu fördern“, sagte Frattini. Das Treffen wird vom italienischen Außenministerium veranstaltet.

    Der 1947 angenommene Marshallplan sah Hilfe für Europa vor, das nach dem zweiten Weltkrieg in Trümmern lag und wirtschaftlich ruiniert war. Dieses Hilfsprogramm stammte vom damaligen US-Außenminister John Marshall. 

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