14:54 22 Juli 2018
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    Israels Premier warnt Hisbollah vor Eroberungsplänen in Galiläa

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    Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die libanesische islamistische Bewegung Hisbollah eindrücklich davor gewarnt, ihre Drohung, das Gebiet Galiläa im Norden Israels unter ihre Kontrolle zu nehmen, in die Tat umzusetzen.

    Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die libanesische islamistische Bewegung Hisbollah eindrücklich davor gewarnt, ihre Drohung, das Gebiet Galiläa im Norden Israels unter ihre Kontrolle zu nehmen, in die Tat umzusetzen.

    Am Mittwoch hatte der Leiter der Hisbollah-Bewegung, Scheich Hassan Nasrallah, seine Anhänger aufgerufen, sich im Falle eines israelischen Angriffs gegen den Libanon auf Kriegshandlungen auf dem Territorium des Nachbarstaates Israel vorzubereiten.

    „Der Hisbollah-Führer hat erklärt, dass er Galiläa erobern wolle. Ich habe eine Nachricht für Euch: Das wird ihm nicht gelingen. Das allerletzte, was man in Zweifel stellen kann, ist die Entschlossenheit und Fähigkeit Israels, sich selbst und sein Volk zu verteidigen“, sagte Netanjahu bei einem Treffen mit Leitern der größten jüdischen Organisationen in den USA.

    Mit seiner Drohung reagierte Nasrullah auf die Worte des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak, der am Dienstag bei einem Treffen mit Truppen an der israelischen Nordgrenze geäußert hatte, ein neuer Konflikt und Truppeneinzug im Libanon seien nicht ausschlossen.

    Im Zweiten Libanonkrieg (Juli bis August 2006) zwischen Israel und der Hisbollah waren 1 200 Libanesen und an die 160 Israelis getötet worden. Die Hisbollah hatte damals 4 000 Raketen auf israelische Städte abgefeuert und einen derart harten Widerstand gegen die israelischen Truppen geleistet, dass die Kriegsoperation in Israel als militärischer Misserfolg eingestuft wurde.

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