07:22 22 Oktober 2018
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    Moskau sieht Saakaschwilis Erklärung über Bereitschaft zu Dialog mit Russland skeptisch

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    Moskau hat die Erklärung des georgischen Präsidenten, Michail Saakaschwili, über die Bereitschaft zu einem Dialog mit Russland skeptisch eingeschätzt, die er im georgischen Parlament abgegeben hatte.

    Moskau hat die Erklärung des georgischen Präsidenten, Michail Saakaschwili, über die Bereitschaft zu einem Dialog mit Russland skeptisch eingeschätzt, die er im georgischen Parlament abgegeben hatte.

    Das teilte am Donnerstag der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums Alexander Lukaschewitsch mit. Laut Lukaschewitsch ist es schon nicht die erste Erklärung des georgischen Präsidenten, in dem sein Wunsch geäußert wird, die Beziehungen mit Russland wieder zu normalisieren.

    „Ich glaube, dass man solche Erklärungen wohl kaum als ernsthaft betrachten kann - wenigstens deshalb, weil sie ständig von einer harten antirussischen Rhetorik sowie auf die Konfrontation gerichteten undiplomatischen Angriffen an die Adresse Russlands begleitet werden. Es genügt an seinen Auftritt in einer Live-Sendung  des kürzlich gegründeten Fernsehsenders der «Erste Kaukasische Nachrichtenkanal» zu erinnern, wo er offen Russland als einen Feind bezeichnete, mit dem man gezwungen sei, einen Dialog zu führen, sowie sein bekanntes Interview für die Zeitung Independent“, sagte der Diplomat.
    Lukaschewitsch wies auch darauf hin, dass Saakaschwili in einem Interview für den neuen Fernsehkanal den Terroranschlag im Moskauer Flughafen Domodedowo am 24. Januar, der 36 Todesopfer gefordert hatte, lästerlich mit der Anerkennung der Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens durch Russland verbunden hat. Im gleichen Interview behauptete Saakaschwili, der Krieg mit Russland sei noch nicht beendet.
    Somit ist die Erklärung des georgischen Präsidenten im Parlament nichts anderes als eine weitere PR-Aktion sowie ein ungeschickter Versuch, sich als konstruktiv denkenden und friedliebenden Politiker auszugeben, stellte Lukaschewitsch fest.

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