07:45 20 September 2017
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    Japan gründet ersten Geheimdienst seit 65 Jahren - WikiLeaks

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    Japan schafft erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg einen geheimen Aufklärungsdienst, um China und Nordkorea auszuspähen und Terroranschläge zu verhindern, berichtet die australische Zeitung „The Sydney Morning Herald“ am Montag unter Berufung auf die Enthüllungsplattform WikiLeaks.

    Japan schafft erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg einen geheimen Aufklärungsdienst, um China und Nordkorea auszuspähen und Terroranschläge zu verhindern, berichtet die australische Zeitung „The Sydney Morning Herald“ am Montag unter Berufung auf die Enthüllungsplattform WikiLeaks. 

    Diese Information gehe aus einem Geheimtelegramm der US-Botschaft in Tokio hervor, das WikiLeaks zugespielt wurde.

    Laut dieser Depesche habe Japan nicht genug Informationen, wenig Erfahrung sowie wenig Fachkräfte im Aufklärungsdienst. Im Telegramm hieß es, dass die japanische Seite beim Gespräch mit den US-Partnern akuten Informationsmangel über Nordkorea zugeben musste. Japans Kenntnisse über Kim Jong-il beschränken sich auf die Erinnerungen eines ehemaligen Kochs, der eine gewisse Zeit für den nordkoreanischen Staatsführer gearbeitet hatte.

    Die neue Abteilung sei im Rahmen des Forschungsbüros der Verwaltung des Ministerpräsidenten gegründet worden und heiße Naicho. Japans Aufklärungsdienst werde ebenso wie das amerikanische FBI und der British Secret Intelligence Service MI6 gestaltet.

    Die Entscheidung über die Gründung des Dienstes hat bereits 2008 die Regierung von Yasuo Fukuda getroffen. Sein Nachfolger Taro Aso habe die Initiative unterstützt, hieß es.

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