21:10 13 Dezember 2018
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    Aufstand in Libyen: Gazprom und russische Bahn ziehen Mitarbeiter zurück

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    Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen (403)
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    Nach dem britischen Energiekonzern BP und dem norwegischen Statoil will auch der russische Gasförderer Gazprom seine Mitarbeiter aus dem von gewalttätigen Protesten erfassten Libyen abziehen.

    Nach dem britischen Energiekonzern BP und dem norwegischen Statoil will auch der russische Gasförderer Gazprom seine Mitarbeiter aus dem von gewalttätigen Protesten erfassten Libyen abziehen.

    "Unsere Leitung hat eine Evakuierung beschlossen“, teilte ein Vertreter des Konzerns am Montag RIA Novosti mit. In Libyen sind rund 20 Gazprom-Mitarbeiter tätig.
     
    Davor hatten BP und Statoil angekündigt, ihr Personal teilweise aus Libyen zurückzuziehen. Auch die russische Staatsbahn RZD, die in dem krisengeschüttelten Land 204 Mitarbeiter zum Bau einer 550 km langen Schnellbahn-Verbindung zwischen Sirt, der Heimatstadt des libyschen Staatschefs Muammar al Gaddafi, und der zweitgrößten Stadt des Landes Bengasi im Einsatz hat, zieht ihr Personal ab.

    Auch das italienische Energieunternehmen Eni, der größte Energieförderer in Libyen, dagegen will seine Mitarbeiter aus dem Land abyiehen wie AFP meldete.

    Die Proteste gegen Gaddafi dauern in Libyen seit dem 15. Februar an. Bis zuletzt war die zweitgrößte Stadt Bengasi Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Am Sonntag erreichte die Protestwelle auch die Hauptstadt Tripolis. Landesweit gibt es bis zu 300 Todesopfer und tausend Verletzte.

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