07:34 15 Dezember 2017
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    Aufstand in Libyen: Ägypten verstärkt Grenzschutz - Italien entsendet Kriegsschiff

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    Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen (403)
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    Wegen der schweren Unruhen in Libyen hat der Nachbarstaat Ägypten laut Medien die militärische Präsenz an der Grenze verstärkt. Italien schickte ein Kriegschiff zu Patrouillen vor der libyschen Küste.

    Wegen der schweren Unruhen in Libyen hat der Nachbarstaat Ägypten laut Medien die militärische Präsenz an der Grenze verstärkt. Italien schickte ein Kriegschiff zu Patrouillen vor der libyschen Küste.

    Wie der Fernsehsender Nile-TV am Dienstag berichtet, hat die ägyptische Armee ihre Präsenz an der Grenze zu dem krisengebeutelten nordafrikanischen Nachbarn aufgestockt, unter anderem um eine sichere Evakuierung der Ägypter aus Libyen sicherzustellen.

    Nach Angaben der Agentur TM News verließ der italienische Zerstörer Francesco Mimbelli am Dienstag seinen Stützpunkt Tarent in Apulien (Süditalien), um in neutralen Gewässern vor der Küste Libyens zu patrouillieren. Das Schiff hat rund 400 Mann Besatzung und ist auf die Luftabwehr spezialisiert.

    Die Proteste in Libyen gegen Staatschef Muammar Gaddafi, der seit 42 Jahren an der Macht ist, dauern seit dem 15. Februar an. Am Montagabend hatte die Luftwaffe in der zweitgrößten Stadt Bengasi nach Augenzeugenberichten die Demonstranten bombardiert.

    Nach Angaben der Opposition und Menscherrechtler sind bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen noch vor den jüngsten Bombardements 500 Menschen getötet und rund 4000 weitere verletzt worden. Die Behörden streiten den Einsatz der Luftwaffe und das Massensterben von Menschen ab.

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