09:02 12 Dezember 2018
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    Libyen: Russische Eisenbahn AG bringt ihre Beschäftigten in Sicherheit

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    Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen (403)
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    Die Russische Eisenbahn AG (RZD) bringt ihre russischen und ausländischen Mitarbeiter, die auf Vertragsbasis in Libyen tätig sind, mit einer gepachteten montenegrinischen Fähre aus zwei Hafenstädten - Sirt und Ras Lanuf - in Sicherheit. Laut RZD-Pressedienst ist die Fähre „Sveti Stefan“ bereits unterwegs.

    Die Russische Eisenbahn AG (RZD) bringt ihre russischen und ausländischen Mitarbeiter, die auf Vertragsbasis in Libyen tätig sind, mit einer gepachteten montenegrinischen Fähre aus zwei Hafenstädten - Sirt und Ras Lanuf - in Sicherheit. Laut RZD-Pressedienst ist die Fähre „Sveti Stefan“ bereits unterwegs.

    Das Fährschiff soll laut dem Zivilschutz Russlands fast 850 russische und andere ausländische Bürger aus Sirt und Ras Lanuf nach Istanbul bringen, die später von dort nach Moskau ausgeflogen werden sollen.

    Gegenwärtig befinden sich in Bausiedlungen von Ras Lanuf und Sirt insgesamt 154 russische und rund 800 ausländische Beschäftigte der Russischen Eisenbahn und ihrer Tochtergesellschaften, heißt es in der Pressemitteilung der RZD, „Die Menschen haben Wohnraum, Verpflegung und Wasser, sie sind in Sicherheit“.

    Am Mittwoch haben zwei Transportflugzeuge des Typs Il-76 und ein Passagierflugzeug Il-62M die erste Gruppe russischer Bürger, insgesamt 339 Menschen, darunter Frauen und Kinder, aus Libyen evakuiert.

    Die Proteste der Regierungsgegner in Libyen hatten am 15. Februar begonnen. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi, der Libyen seit 42 Jahren regiert. Die Sicherheitskräfte unterdrücken die Protestdemos mit Gewalt. Die Unruhen haben das ganze Land erfasst. Internationale Organisationen berichten von mehr als 600 Toten und 4000 Verletzten.

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