12:18 15 November 2018
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    Chef von Russlands Liberal-Demokraten ruft alle Moslems zur Unterstützung Gaddafis auf

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Der Chef der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), Wladimir Schirinowski, hat am Samstag alle moslemischen Länder aufgerufen, sich zu vereinigen und den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi zu unterstützen.

    Der Chef der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), Wladimir Schirinowski, hat am Samstag alle moslemischen Länder aufgerufen, sich zu vereinigen und den libyschen  Staatschef Muammar Gaddafi zu unterstützen.

    „Die LDPR wendet sich an alle Völker der moslemischen Länder und ruft sie auf, sich zu vereinigen und ihre Solidarität mit Muammar Gaddafi zu bekunden“, heißt es in einer Erklärung von Schirinowski, die auf der Web-Seite der Partei veröffentlicht wurde.

    „Lassen sie Libyen nicht im Stich, lassen sie es nicht Auge in Auge mit der riesigen militärischen Maschinerie des Nordatlantikblocks. Man darf der Nato nicht gestatten, die Demokratie in Libyen zu zerschlagen, umso mehr, als dieses Land niemandem droht. Man darf nicht abseits von den Ereignissen stehen. Folgen sie nicht den kurzsichtigen europäischen Politkern und den Politikern hinter dem großen Teich“, sagte der LDPR-Vorsitzende.

    Nach seinen Worten ist es wichtig, diesen Wahnsinn zu stoppen, denn das nächste Mal könnte an der Stelle Libyens ein jedes andere moslemische Land sein. „Der Westen ist aggressiv und resolut gestimmt. Die Negativen Erfahrungen der militärischen Einmischung in Afghanistan und im Irak haben sie nichts gelehrt“, betonte Schirinowski.

    In Paris findet am Samstag ein Sondergipfel zur Lage in Libyen statt, an dem der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, der Generalsekretär der Arabischen Liga Amr Mussa, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der französische Außenminister Alain Juppe, US-Außenamtschefin Hillary Clinton, der britische Premiers David Cameronnnen, der Vorsitzende des EU-Rates Herman Van Rompuy, EU-Außenministerin Catherine Ashton, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der italienische Premier Silvio Berlusconi, der spanischen Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero sowie die Regierungschefs von Belgien, Kanada, Dänemark, Griechenland, Norwegen, Polen und der Niederlande sowie Vertreter von einigen arabischen Länder teilnehmen.-0- IG

    Am Donnerstag hatte der UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, die über Libyens Luftraum ein Flugverbot verhängt und auch ein militärisches Eingreifen außer Bodenoperationen legitimiert.

    Seit dem 15. Februar ist Libyen von einem Volksaufstand gegen Gaddafis Regime, der seit über 40 Jahren an der Macht ist, ergriffen. Die libysche Luftwaffe beschoss die Stellungen der Aufständischen im Osten und einige Städte im Westen des Landes. Die libyschen Behörden behaupten indes, gekämpft werde gegen Gruppierungen, die von Al-Qaida unterstützt würden.

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