11:45 16 Dezember 2017
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    „Vereinte Aggressor-Nationen“ - Boliviens Präsident empört sich über Libyen-Offensive

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Neben der Forderung, US-Präsident Barack Obama wegen der Luftangriffe auf Libyen der Friedensnobelpreis abzuerkennen, hat der bolivianische Präsident Evo Morales eine Initiative zur Umbenennung der UNO in „Vereinte Aggressor-Nationen“ vorgebracht.

    Neben der Forderung, US-Präsident Barack Obama wegen der Luftangriffe auf Libyen der Friedensnobelpreis abzuerkennen, hat der bolivianische Präsident Evo Morales eine Initiative zur Umbenennung der UNO in „Vereinte Aggressor-Nationen“ vorgebracht.

    „Wie kann es sein, dass ein Friedensnobelpreisträger eine Bande von Angreifern anführt?“, fragt Morales. Es sei unmöglich, Menschenrechte zu schützen und diese gleichzeitig zu verletzten und Krankenhäuser zu bombardieren.

    „Die imperialistischen Mächte, in erster Linie die USA, nutzen jeden Vorwand, um Libyens Ölreserven in die Finger zu bekommen“, sagte Morales.

    Bolivien rief zur Bildung einer internationalen Kommission zur Regelung der Situation in Libyen unter Beteiligung des UN-Generalsekretärs und von Vertretern der Arabischen Liga und der Afrikanischen Union auf. 

    Brasilien bedauere seinerseits die Verluste von Menschenleben im Konflikt, hieß es in einer Erklärung der brasilianischen Regierung, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

    Bolivien wie auch Brasilien verlangten von den Koalitionskräften in Libyen, die Militäraggression schnellstmöglich einzustellen und die Lage in dem arabischen Land durch Dialog zu normalisieren.

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