07:27 15 Dezember 2017
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    Putin in Slowenien eingetroffen: South-Stream-Pipeline im Vordergrund

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    Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ist am Dienstag in Slowenien eingetroffen. Mit der Führung dieses osteuropäischen Staates will er insbesondere über das Gas-Pipeline-Projekt South Stream beraten.

    Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ist am Dienstag in Slowenien eingetroffen. Mit der Führung dieses osteuropäischen Staates will er insbesondere über das Gas-Pipeline-Projekt South Stream beraten.

    Während des zweitägigen Aufenthalts in Ljubljana werde Putin unter anderem mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Borut Pahor und mit Staatspräsident Danilo Turk zusammentreffen, teilte Juri Uschakow vom Apparat der russischen Regierung mit.

    Hauptzweck der Slowenien-Reise sei die Unterzeichnung eines Abkommens über die Gründung eines Joint Ventures, das den slowenischen Abschnitt der Pipeline bauen und betreiben soll. Damit wolle Moskau seine Entschlossenheit zeigen, dieses wichtige Energieprojekt trotz des Widerstandes aus der Türkei durchzusetzen, so Uschakow. 

    Über die Gaspipeline South Stream, einen Konkurrenten des EU-Projektes Nabucco, soll russisches Erdgas ab 2015 nach Südeuropa strömen. Das Projekt hat einen geschätzten Wert zwischen acht und 25 Milliarden Euro.

    Am gestrigen Dienstag stieg der deutsche Chemiekonzern BASF in das Projekt ein, an dem Gazprom und der italienische Energiekonzern Eni bislang jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Der Einstieg, bei dem BASF 15 Prozent vom Eni übernehmen soll, soll bis Jahresende perfekt sein.

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