21:13 18 Dezember 2017
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    Medwedew bespricht mit Abbas Palästina-Problem und Nahostregelung

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    Russland ist laut Präsident Dmitri Medwedew an einer Regelung des Palästina-Problems interessiert und hofft darauf, dass die entstandenen Schwierigkeiten überwunden werden.

    Russland ist laut Präsident Dmitri Medwedew an einer Regelung des Palästina-Problems interessiert und hofft darauf, dass die entstandenen Schwierigkeiten überwunden werden.

    „Ich hoffe, dass wir trotz der heutigen Schwierigkeiten den negativen Trend dennoch überwinden werden“, sagte Dmitri Medwedew am Dienstag beim Treffen mit dem Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, in seiner Residenz Gorki bei Moskau.

    Mahmud Abbas befindet sich im Rahmen der Vorbereitung auf die bevorstehende Tagung des Nahost-Quartetts (EU, UNO, Russland und die USA), die im April die Wege zur Wiederaufnahme der israelisch-palästinensischen Verhandlungen erörtern soll, zu einem Arbeitsbesuch in Moskau. Der Dialog zwischen Israel und Palästina wurde im September 2010 wegen Differenzen beim Herangehen der beiden Seiten an das Problem des israelischen Siedlungsbaus unterbrochen.

    Dmitri Medwedew schlug Mahmud Abbas vor, die Meinungen darüber auszutauschen, wie sich die gegenwärtige Situation in der arabischen Welt auf die Nahostregelung auswirken kann, aktuelle Momente im palästinensisch-israelischen Dialog und die weitere russisch-palästinensische Zusammenarbeit zu besprechen.

    Der russische Präsident verwies darauf, dass am 24. März auch der israelischen Premier Benjamin Netanjahu Russland besuchen werde.

    Zuvor hatten sich Medwedew und Abbas am 18. Januar während der Nahostreise des russischen Präsidenten auf palästinensischem Territorium getroffen. Dmitri Medwedew und Mahmud Abbas wohnten damals der Eröffnungszeremonie für das Freilichtmuseum in Jericho bei.

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