14:45 15 Dezember 2017
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    Nato will jeglichen Waffenschmuggel nach Libyen unterbinden

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    Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen (403)
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    Die Nato will im Mittelmeer mögliche Waffentransporte nach Libyen abfangen. Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen kündigte am Dienstag den Beginn einer Operation an, um die Erfüllung des UN-Waffenembargos sicherzustellen.

    Die Nato will im Mittelmeer mögliche Waffentransporte nach Libyen abfangen. Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen kündigte am Dienstag den Beginn einer Operation an, um die Erfüllung des UN-Waffenembargos sicherzustellen.

    Die Schiffe und Flugzeuge im zentralen Mittelmeer würden demnächst mit Überwachungen beginnen und bei Bedarf verdächtige Transporte nach Libyen stoppen, so Rasmussen. Der Oberkommandierende der Nato-Streitkräfte in Europa, James Stavridis, sei angewiesen worden, entsprechende Vorbereitungen zu treffen.

    Am 17. März hatte der UN-Sicherheitsrat eine Flugsperre gegen die libysche Luftwaffe verhängt und mit einer Resolution die Tür für ein internationales militärisches Eingreifen in dem nordafrikanischen Land geöffnet, wo Machthaber Muammar al-Gaddafi seit Mitte Februar die Proteste gegen sein Regime mit Waffengewalt niederschlagen lässt. Die Offensive der West-Allianz begann am 19. März.

    Die USA, Großbritannien, Frankreich und andere Staaten fliegen Luftangriffe gegen Militäranlagen und Städte, die von Gaddafi kontrolliert werden. Nach Angaben libyscher Behörden starben infolge der Angriffe Dutzende Menschen. Der Westen bestätigt diese Angaben nicht. Zuvor hatte die UNO ein Waffenembargo gegen Libyen verhängt.

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