13:28 20 November 2018
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    Größte Amnestie in Kuba abgeschlossen: 114 Oppositionelle frei

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    Die kubanischen Behörden haben am Dienstag die beiden letzten verbliebenen Gefangenen aus einer Gruppe von 75 kubanischen Regierungsgegnern, die im März 2003 festgenommen und zu Haftstrafen zwischen sechs und 28 Jahren verurteilt worden waren, aus der Haft entlassen.

    Die kubanischen Behörden haben am Dienstag die beiden letzten verbliebenen Gefangenen aus einer Gruppe von 75 kubanischen Regierungsgegnern, die im März 2003 festgenommen und zu Haftstrafen zwischen sechs und 28 Jahren verurteilt worden waren, aus der Haft entlassen.

    Die beiden letzten Freigelassenen, Felix Navarro Rodriguez und Jose Daniel Ferrer Garcia, werden voraussichtlich in Kuba bleiben, heißt es in einer Meldung der katholischen Kirche des Landes weiter.

    Im vergangenen Jahr hatten die Behörden der Freilassung von 52 Gefangenen aus der so genannten „Gruppe 75“ zugestimmt, die diverser Verbrechen gegen den Staat beschuldigt worden waren. Ihnen wurde erlaubt, das Land zu verlassen. Der Beschluss wurde nach einem Treffen von Raul Castro mit Havannas Erzbischof Kardinal Jaime Ortega bekanntgegeben, an dem auch der spanische Außenminister Miguel Moratinos genommen hatte.

    Darüber hinaus gab die Kirche die Freilassung von elf weiteren Gefangenen bekannt, die nicht zur „Gruppe 75“ gehören. Diese würden nach der Freilassung nach Spanien fliegen.

    Es handelt sich damit um die größte Amnestie der letzten Jahre in Kuba, in deren Rahmen insgesamt 114 Gefangene auf freien Fuß gesetzt wurden. Die bis dahin letzte Entlassungsaktion hatte dem Kuba-Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahre 1998 gegolten und 101 Gefangene betroffen.

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