00:34 18 November 2018
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    Russland erwartet von UNO Angabenprüfung zu Opfern unter Zivilisten in Libyen - Lawrow

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Russland hofft Außenminister Sergej Lawrow zufolge, dass die UNO in kurzer Zeit die Meldungen über die Opfer unter der libyschen Zivilbevölkerung in Folge der Raketenangriffe der Koalitionskräfte prüft.

    Russland hofft Außenminister Sergej Lawrow zufolge, dass die UNO in kurzer Zeit die Meldungen über die Opfer unter der libyschen Zivilbevölkerung in Folge der Raketenangriffe der Koalitionskräfte prüft.

    „Es gibt Meldungen, die bisher nicht bestätigt werden konnten, wonach die Angriffe der Koalition zu Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt haben“, sagte Sergej Lawrow am Montag. „Wir möchten, dass diese Meldungen überprüft werden. Dafür sind alle Möglichkeiten vorhanden, so hat der UN-Generalsekretär seinen Sonderbotschafter ernannt. Wir haben bereits vorgeschlagen, ihn nach Libyen zu entsenden, damit er sich ein objektives Bild vor Ort verschafft und darüber dem UN-Sicherheitsrat berichtet“.

    Seit Mitte Februar fordert die Opposition in Libyen Gaddafis Rücktritt. Muammar el-Gaddafi regiert das Land seit 42 Jahren. Internationale Menschenrechtsorganisationen berichten über Tausende Opfer der Zusammenstöße zwischen Aufständischen und Regierungstruppen.

    Am 17. März verabschiedete der UN-Weltsicherheitsrat die Resolution 1973 über die Sperrung des libyschen Luftraumes, um somit ein Bombardement der von der Opposition eingenommenen libyschen Orte und Opfer unter der Zivilbevölkerung zu verhindern.

    Am 19. März begannen Koalitionskräfte (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, Spanien, Belgien und Dänemark) eine militärische Operation gegen Muammar el-Gaddafi. Die internationalen Luftstreitkräfte schossen mit Raketen auf Militärobjekte des libyschen Revolutionsführers Gaddafi in Ostlibyen sowie in Tripolis und Sirt. Die Militäroperation läuft unter dem Codenamen „Odysseu Dawn (dt: „Odyssee Morgendämmerung)“. Am Sonntag übernahm der Nato-Rat das Kommando der Kriegsoperation in Libyen.

    Laut libyschen Angaben gibt es bereits mehr als 60 Tote und Hunderte Verletzte.

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