05:18 22 Juli 2018
SNA Radio
    Politik

    Libyen-Krieg: USA, Frankreich und Großbritannien lassen nicht locker

    Politik
    Zum Kurzlink
    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
    0 0 0

    Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen den Libyen-Einsatz so lange fortsetzen, bis Machthaber Muammar al-Gaddafi geht.

    Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen den Libyen-Einsatz so lange fortsetzen, bis Machthaber Muammar al-Gaddafi geht.

    Das machten die Präsidenten Barack Obama und Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister David Cameron in einem gemeinsam verfassten Zeitungsartikel deutlich. Er wurde in der „Times“,  dem “Le Figaro”, der “Washington Post” und der arabischen „al-Hayat“ abgedruckt.

    „Es ist undenkbar, dass einer, der sein eigenes Volk vernichten wollte, eine Rolle in der künftigen Regierung spielt. Solange Gaddafi an der Macht ist, müssen die Nato und die Alliierten ihre Einsätze fortsetzen, um die Zivilbevölkerung zu schützen und den Druck auf das Regime zu stärken“, hieß es.

    Erst nach Gaddafis Rücktritt könne ein echter Übergang von der Diktatur zu einem alles umfassenden Konstitutionsprozess unter der Anführung der neuen Führungsgeneration geschehen, hieß es.

    Am Freitag hat nach Angaben der Agentur Reuters Gaddafis Tochter Aisha vom Balkon aus zu der versammelten Menschenmenge gesprochen. Die Rücktrittsforderungen an ihren Vater seien „eine Beleidigung für alle Libyer“, da Gaddafi nicht in Libyen, sondern in den Herzen aller Libyer ist.“

    Themen:
    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren