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03:48 20 Oktober 2019
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    Lukaschenko zu U-Bahn-Anschlag: „Zu viel Demokratie in Weißrussland“ ist „zum Kotzen“

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    Explosion in der Minsker Metro (47)
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    Der Terroranschlag in der Minsker U-Bahn ist laut Staatspräsident Alexander Lukaschenko wegen zuviel Demokratie in Weißrussland möglich gewesen, die ihm selbst bereits „zum Kotzen“ ist.

    Der Terroranschlag in der Minsker U-Bahn ist laut Staatspräsident Alexander Lukaschenko wegen zuviel Demokratie in Weißrussland möglich gewesen, die ihm selbst bereits „zum Kotzen“ ist.

    "Wir sind selbst daran schuld... Im Vorfeld der Präsidentenwahl (im Dezember) hat es in Weißrussland so viel von Demokratie gegeben, dass es nicht nur Euch, sondern auch mir schon zum Kotzen war“, sagte Lukaschenko am Donnerstag in seiner Ansprache vor dem Parlament in Minsk.
     
    Die Opposition habe den Wahlkampf genutzt, um Menschen zu verschiedenen Rechtsverletzungen aufzuwiegeln. Diese Agitation habe bei „einigen Abtrünnigen und psychisch labilen Menschen“ einen guten Nährboden“ gefunden.

    "Ich habe schon damals gewarnt: Wenn wir die volle Freiheit und Demokratie geben, wird dies Konsequenzen haben“, sagte Lukaschenko.

    Der Terroranschlag in der Minsker U-Bahn war am 11. April verübt worden. Eine mit Nägeln und Metallkugeln gespickte Bombe war im abendlichen Berufsverkehr in einer Station der Minsker U-Bahn explodiert und hatte zwölf Menschen getötet. Rund 200 Fahrgäste wurden zum Teil schwer verletzt. Einer davon erlag Ende der Woche seinen Verletzungen. Schon am Mittwoch gab Staatschef Lukaschenko bekannt, der Anschlag sei aufgeklärt, die beiden Täter seien gefasst und hätten Geständnisse abgelegt.

    Später wurde bekannt, dass insgesamt fünf Verdächtige, darunter eine Frau, gefasst worden sind. Sie alle sind laut Behörden unter 25 Jahre alt. Mindestens zwei von ihnen sollen sich auch zu den Explosionen in Witebsk (2005) und Minsk (2008) bekannt haben.

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