10:47 18 August 2017
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    EU über Besuch von Russlands Außenminister in Abchasien und Südossetien beunruhigt

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    Die Europäische Union hat Beunruhigung über die Besuche des russischen Außenministers Sergej Lawrow am 25. und 26. April in Abchasien und Südossetien ohne Zustimmung der georgischen Behörden geäußert.


    Die Europäische Union hat Beunruhigung über die Besuche des russischen Außenministers Sergej Lawrow am 25. und 26. April in Abchasien und Südossetien ohne Zustimmung der georgischen Behörden geäußert.

    Der Pressedienst von EU-Außenministerin Catherine Ashton hat RIA Novosti eine Pressemitteilung übermittelt, in der es heißt: „Die EU ist der Auffassung, dass diese Besuche nicht mit dem Prinzip der territorialen Integrität vereinbar sind.“

    In der Mitteilung wird die Unterstützung der Souveränität Georgiens und dessen territorialen Integrität durch die Europäische Union erklärt sowie die Wichtigkeit einer friedlichen Beilegung des Konfliktes bei voller Achtung der territorialen Integrität Georgiens in seinen international anerkannten Grenzen hervorgehoben.

    Die georgischen Truppen hatten in der Nacht zum 8. August 2008 Südossetien angegriffen. Russland schickte daraufhin zum Schutz der Einwohner Südossetiens, von denen viele die russische Staatsbürgerschaft besitzen, seine Truppen in die Region. Nach fünftägigen Kampfhandlungen zogen sich die georgischen Militärs aus Südossetien zurück.

    Ende August 2008 hatte Russland die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens, einer anderen ehemaligen georgischen Autonomie, anerkannt. Als Antwort brach Tiflis die diplomatischen Beziehungen mit Moskau ab und erklärte die zwei transkaukasischen Republiken zu besetzten Territorien.

    Nach Russland erkannten auch Nicaragua, Venezuela und Nauru die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens an.

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