04:38 21 September 2018
SNA Radio
    Politik

    Libyen-Einsatz bestimmt Moskaus Verhältnis zu Nato – russischer Diplomat

    Politik
    Zum Kurzlink
    Russland-NATO-Rat (62)
    0 13

    Die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und der Nato werden laut dem Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko davon abhängen, inwieweit die Koalition westlicher Länder im Libyen-Konflikt die Entscheidungen der Uno achten wird.

    Die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und der Nato werden laut dem Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko davon abhängen, inwieweit die Koalition westlicher Länder im Libyen-Konflikt die Entscheidungen der Uno achten wird.

    „Der Libyen-Einsatz wird zum ersten wirklichen Test des neuen strategischen Konzepts der Nato“, sagte der russische Diplomat am Dienstag auf einer von Russland und Griechenland organisierten Konferenz zur europäischen Sicherheit in Athen.

    Der Vertrauensgrad und die Beziehungen werden davon abhängen, ob die Aktivitäten der Koalition die Standards des internationalen Rechtes und die Vorzüge des UN-Sicherheitsrates respektieren, hieß es. Russland sei besorgt, dass die Handlungen der Koalition immer weiter über den Rahmen der UN-Resolution hinausgehen, so Gruschko.

    Die Aktivitäten der Nato-Länder, die Verantwortung über den Libyen-Einsatz übernommen haben, müssen aus Sicht Russlands mit den Resolutionen 1970 und 1973 im Einklang stehen und sich auf die Sicherung des Waffenembargos, der Luftsperrzone und den Schutz der Zivilbevölkerung beschränken.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Russland-NATO-Rat (62)