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03:14 14 Oktober 2019
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    Hamas verurteilt Obamas Nahost-Rede als "ausgesprochen pro-israelisch"

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    US-Präsident Barack Obama trifft mit seinem Vorschlag für eine Nahost-Friedensregelung in den Grenzen von 1967 auf Zustimmung in der arabischen Welt, aber auf harte Kritik bei den radikalen Palästinensern: Deren Bewegung Hamas hat Obamas Nahost-Rede als "ausgesprochen pro-israelisch" verurteilt.

    US-Präsident Barack Obama trifft mit seinem Vorschlag für eine Nahost-Friedensregelung in den Grenzen von 1967 auf Zustimmung in der arabischen Welt, aber auf harte Kritik bei den radikalen Palästinensern: Deren Bewegung Hamas hat Obamas Nahost-Rede als "ausgesprochen pro-israelisch" verurteilt.

    In seiner Ansprache habe Obama "unverhüllt für Israel Partei ergriffen - zum Nachteil für die Interessen des palästinensischen Volkes", erklärte Hamas. Und das, obwohl auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Obamas den Friedensplan bereits als enttäuschend abgelehnt hatte. Palästinenserpräsident Abbas und Vertreter arabischer Staaten hingegen begrüßten den Vorstoß des amerikanischen Staatschefs. 

    In seiner gestrigen Rede hatte Obama das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat verteidigt und von Israel den Rückzug in die Grenzen von 1967 gefordert. Dabei bescheinigte der US-Präsident Israel das Recht auf Selbstverteidigung und auf "harte Maßnahmen" gegen den Terrorismus.

    Gerade das Letztere stieß bei Hamas auf harte Ablehnung: Indem Obama die amerikanischen Verpflichtungen zu Israels Sicherheit bekräftige, ermuntere er Israel "zu neuen Verbrechen gegen die Palästinenser und zu ethnischen Säuberungen in den besetzten Gebieten", so die radikal-islamische Palästinenserbewegung in ihrer Stellungnahme.

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