20:18 15 November 2018
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    Währungskrise in Weißrussland ist Folge der jüngsten Präsidentenwahl

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    Wirtschaftskrise in Weißrussland (101)
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    Die Ergebnisse der Präsidentenwahlen vom Dezember in Weißrussland, bei denen Alexander Lukaschenko gewonnen hat, haben laut dem Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten Arkadi Dworkowitsch die Finanzsituation im Land destabilisiert.

    Die Ergebnisse der Präsidentenwahlen vom Dezember in Weißrussland, bei denen Alexander Lukaschenko gewonnen hat, haben laut dem Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten Arkadi Dworkowitsch die Finanzsituation im Land destabilisiert.

    Wie Dworkowitsch am Dienstag sagte, haben die Wahlen zu einer Reihe von Entscheidungen geführt, die unter anderem auch die Finanzlage negativ beeinflusst haben. Die Finanzhilfe aus Russland und der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) soll Minsk jedoch helfen, die Situation wieder in Griff zu bekommen.

    „Vieles hängt natürlich davon ab, wie konsequent die weißrussische Regierung die Wirtschaftspolitik durchführen wird“, so Dworkowitsch.

    Weißrussland steckt schon seit März in einer Währungskrise. Die Bürger kaufen massiv Devisen, um sich vor dem Wertverfall des weißrussischen Rubels abzusichern. Am Montag hat die weißrussische Zentralbank den Weißrussischen Rubel um mehr als 50 Prozent abgewertet. Der Wechselkurs für Dienstag, den 24. Mai, wurde mit 4900 Rubel je Dollar und mit 6914,82 Rubel je Euro festgelegt. Am Freitag hatte der Dollar noch 3155 Weißrussische Rubel und der Euro 4516,38 Rubel gekostet.

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