04:26 18 Oktober 2018
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    Der Tag Russlands – Russische Föderation feiert am 12. Juni ihren Nationalfeiertag

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    Am 12. Juni begeht Russland einen seiner wichtigsten Feiertage.

    Am 12. Juni begeht Russland  einen seiner wichtigsten Feiertage.

    Dieses Datum ist in zweierlei Hinsicht markant: Am 12. Juni 1990, noch zu den Sowjetzeiten, beschloss der erste Volksdeputiertenkongress der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) eine Erklärung über die Staatssouveränität Russlands. Ein Jahr später, am 12. Juni 1991, fanden die ersten direkten freien Präsidentenwahlen in der Geschichte Russlands statt, die Boris Jelzin mit mehr als 57 Prozent der Stimmen gewann.

    Die Hauptidee der Souveränitätserklärung bestand darin, dass die RSFSR bei ihren Entscheidungen über Fragen des Staats- und des gesellschaftlichen Lebens von der Dominanz ihrer Verfassung und ihrer Gesetze ausgeht. Als Hauptdokument, das die Zuständigkeitsbereiche Russlands und der UdSSR regeln sollte, wurde der Unionsvertrag borgeschlagen.

    Wichtige Meilensteine bei der Festigung der russischen Staatlichkeit war die Annahme der neuen Bezeichung des Staates – Russische Föderation (Russland), einer neuen Verfassung der Russischen Föderation, die die neuen politischen Realitäten widerspiegelte, sowie der Staatsflagge, der Hymne und des Staatswappens Russlands.

    Per Erlass des Präsidenten Russlands vom 2. Juni 1994 wurde der 12. Juni zum Staatsfeiertag erklärt.

    Die Souveränitätserklärung wurde in der Zeit angenommen, in der die bisherigen Unionsrepubliken ihre Unabhängigkeit proklamierten. Deshalb wurde der Tag der Annahme der Erklärung zunächst als Tag der Unabhängkeit bezeichnet. Nicht viele Einwohner Russlands konnten sich aber mit dieser Bezeichnung abfinden. Nach einem Fernsehappell von Präsident Boris Jelzin am 12. Juni 1997 trägt der Tag der Annahme der Souveränitätserklärung die Bezeichnung „der Tag Russlands“.

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