03:15 19 Januar 2019
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    Kreml-Sprecher: FIDE-Präsident legte in Tripolis offiziellen Standpunkt Moskaus dar

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Der Kreml ist, was den Tripolis-Besuch des Vorsitzenden des Weltschachverbands FIDE Kirsan Iljumschinow betrifft, auf dem Laufenden gewesen.

    Der Kreml ist, was den Tripolis-Besuch des Vorsitzenden des Weltschachverbands FIDE Kirsan Iljumschinow betrifft, auf dem Laufenden gewesen. 

    Wie der außenpolitische Kreml-Sprecher Sergej Prichodko am Dienstag Journalisten in Taschkent mitteilte, „war die Administration des Präsidenten Russlands über die Einzelheiten dieses Besuchs informiert“. „Laut den Informationen, über die wir verfügen, legte Iljumschinow beim Gespräch mit Muammar al-Gaddafi den offiziellen russischen Standpunkt zu Libyen dar“. 
    Wie ein Vertreter des FIDE-Büros in Elista, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Kalmykien, aus der Iljumschinow stammt,  RIA Novosti mitgeteilt hatte, war der FIDE-Präsident am Sonnabend zur Erörterung von Aussichten für ein für den Oktober geplantes Schachturnier in Tripolis in Libyen eingetroffen.
    „Iljumschinow und Gaddafi kennen einander seit der Schach-WM 2004 in Tripolis und stehen in gutem Kontakt miteinander“, so der FIDE-Sprecher.
    Während des Besuchs in Tripolis traf sich Iljumschinow mit Muhammed al-Gaddafi, Sohn des libyschen Staatschefs und Chef des Olympischen Komitees Libyens, hieß es. Sie spielten Schach und erörterten Perspektiven der Entwicklung dieser Sportart in Libyen, hieß es.
    In einem Interview mit dem Radiosender Kommersant FM teilte Iljumschinow mit, sein Besuch in Tripolis sei bereits vor einem Jahr für diese Zeit eingeplant gewesen. Beim Gespräch mit Gaddafi jr. seien hauptsächlich Sportereignisse erörtert worden. Zugleich äußerte Muhammed al-Gaddafi sein Bedauern darüber, dass die Welt die Stimme des libyschen Volkes nicht höre und nicht hören wolle.
    Es sei momentan nicht ruhig in Tripolis, fügte Iljumschinow hinzu. Die Stadt werde beschossen. Bis zum 1. Oktober, dem Eröffnungstermin des geplanten Schachturniers, werde sich aber alles wieder beruhigen, meinte der Präsident des Weltschachverbands.

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