19:53 15 November 2018
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    Südafrikas Präsident Zuma: Nato verstößt gegen Libyen-Resolution

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Die Nato verletzt laut dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma die UN-Resolution für den Libyen-Einsatz, die für den Schutz der libyschen Bevölkerung vor Gaddafi gedacht war.

    Die Nato verletzt laut dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma die UN-Resolution für den Libyen-Einsatz, die für den Schutz der libyschen Bevölkerung vor Gaddafi gedacht war.

    Die Nato verwende die Resolution nur als Tarnung, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen, äußerte Zuma.

    „Wir treten gegen eine falsche Auslegung der guten Vorsätze der Resolution 1973 auf. Wir sind der Auffassung, dass die Resolution zu dem Zweck verletzt wurde, das Regime (von Gaddafi) zu stürzen, Politiker zu töten sowie (das libysche Territorium) durch ausländische Militärs zu besetzten“, zitieren westliche Medien Zuma.

    Im Mai hatte Zuma Tripolis besucht, wo er sich mit Gaddafi traf.

    Mitte Februar hatten in Libyen Massenproteste gegen das Gaddafi-Regime begonnen, die in eine bewaffnete Konfrontation mit den Regierungskräften ausarteten. Der UN-Sicherheitsrat beschloss am 17. März ein Flugverbot für die Gaddafi-Armee in Libyen und gab faktisch grünes Licht für eine militärische Einmischung in diesem nordafrikanischen Land. An der am 19. März gestarteten Operation der Koalitionskräfte waren ursprünglich Großbritannien, Frankreich, die USA, Kanada, Belgien, Italien, Spanien, Dänemark und Norwegen beteiligt. Am 31. März übernahm die Nato die Führung des Militäreinsatzes „Geeinter Beschützer“, den sie am 1. Juni um 90 Tage - bis Ende September - verlängert hat.

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