06:44 19 Dezember 2018
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    SOZ nimmt Indien und Pakistan wegen Kaschmir-Konflikt nicht auf

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    SOZ-Gipfel in Astana (13)
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    Solange Indien und Pakistan ihren Konflikt um Kaschmir nicht beilegen, bleibt für sie die Tür zur Schanghaier Kooperationsorganisation (SOZ/SCO) verschlossen. Dies erfuhr RIA Novosti aus diplomatischen Kreisen am Rande des SOZ-Gipfels in der kasachischen Hauptstadt Astana.

    Solange Indien und Pakistan ihren Konflikt um Kaschmir nicht beilegen, bleibt für sie die Tür zur Schanghaier Kooperationsorganisation (SOZ/SCO) verschlossen. Dies erfuhr RIA Novosti aus diplomatischen Kreisen am Rande des SOZ-Gipfels in der kasachischen Hauptstadt Astana.

    Dass Indien und Pakistan zum jetzigen SOZ-Gipfel eingeladen worden seien, solle den beiden Staaten zusätzliche Impulse für die Beilegung ihres Konfliktes geben, hieß es.

    Das Territorium des ehemaligen Fürstenstaates Kaschmir im Himalaya wird seit Jahren von Indien und Pakistan beansprucht. Als Britisch-Indien im Jahr 1947 unabhängig wurde und in Indien und Pakistan zerfiel, wollte der damalige Maharaja von Kaschmir, Hari Singh, sich auf die indische Seite schlagen, was bei der größtenteils moslemisch geprägten Bevölkerung der Region auf Ablehnung stieß. Seitdem hat es zwischen Indien und Pakistan drei Kriege um Kaschmir gegeben. Gegenwärtig hat Kaschmir keine offiziellen Grenzen, die Armeen beider Staaten sind durch die so genannte Kontrolllinie („Line of Control“) voneinander getrennt.

    Zu der 2001 gegründeten Shanghaier Kooperationsorganisation (SOZ/SCO) gehören China, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan. Der Iran, Indien, die Mongolei und Pakistan haben einen Beobachterstatus.

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