01:03 18 November 2018
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    Islamische Konferenz bekommt neuen Namen - Kasachstan übernimmt Vorsitz

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    Die Mitglieder des Ministerrates der Organisation der islamischen Konferenz (OIC) haben am Dienstag in ihrer Tagung in Astana die OIC in Organisation für islamische Zusammenarbeit umbenannt.

    Die Mitglieder des Ministerrates der Organisation der islamischen Konferenz (OIC) haben am Dienstag in ihrer Tagung in Astana die OIC in Organisation für islamische Zusammenarbeit umbenannt.

    Die Organisation hat auch ein neues Emblem bekommen, teilte der Außenminister Kasachstans Jerschan Kasychanow in der 38. Tagung des OIC-Außenministerrates in der kasachischen Hauptstadt mit.

    Am heutigen Dienstag übernahm Kasachstan nach der Eröffnung der Ministerratstagung die Leitung in der OIC vom früheren Vorsitzland Tadschikistan.

    Die OIC wurde am 25. September 1969 in einer Gipfelkonferenz der islamischen Staaten in Rabat (Marokko) gegründet. Als Hauptziele der Organisation sind die Gewährleistung der islamischen Solidarität im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereich, der Kampf gegen Kolonialherrschaft, Neokolonialismus und Rassismus sowie die Unterstützung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) gelistet.

    Die OIC mit dem Sitz in Dschidda (Saudi-Arabien) ist die größte und einflussreichste internationale islamische Regierungsorganisation. Sie vereinigt 57 Länder mit insgesamt fast 1,2 Milliarden Einwohnern. Bosnien und Herzegowina, die Zentralafrikanische Republik, die Russische Föderation sowie die Nationale Befreiungsfront der Moro (MNLF) haben Beobachterstatus.

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