19:13 23 Oktober 2017
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    Syriens Opposition hofft auf Moskaus Druck auf Assad

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Russland setzt sich für eine möglichst rasche Einstellung jeder Form von Gewalt in Syrien ein. Die politische Krise in diesem Land muss nach Ansicht von Michail Margelow, Afrika-Beauftragter des Präsidenten Russlands, auf dem Wege eines politischen Dialogs geregelt werden.

    Russland setzt sich für eine möglichst rasche Einstellung jeder Form von Gewalt in Syrien ein. Die politische Krise in diesem Land muss nach Ansicht von Michail Margelow, Afrika-Beauftragter des Präsidenten Russlands, auf dem Wege eines politischen Dialogs geregelt werden.

    „Unsere Beziehungen mit Syrien sind ein Kapital, das auf keinen Fall vergeudet werden darf“, sagte Margelow am Dienstag nach einem Treffen mit Vertretern der syrischen Opposition in Moskau. „Gerade deshalb ist für uns der politische Dialog, eine möglichst baldige Einstellung beliebiger Formen von Gewalt, eine möglichst baldige Einstellung aller bewaffneten Zusammenstöße und die Umstellung der Regelung der politischen Krise in Syrien auf die Bahn von politischen Dialogen und Rundtischgesprächen“ sowie „eine Bewegung in Richtung eines reformierten und modernisierten Syrien" wichtig.

    Radwan Ziadeh, Chef der syrischen Delegation, äußerte die Hoffnung der Opposition seines Landes darauf, dass Russland Druck auf das Regime von Bashar al-Assad ausüben werde. „Wir hoffen, dass Russland seine Druckhebel gegen das jetzige herrschende Regime in Syrien einsetzen wird, um zu zeigen, dass das jetzige Vorgehen der syrischen Führung absolut unannehmbar ist.“

    Wie Margelow am Vortag mitgeteilt hatte, werde er mit Vertretern der syrischen Bürgerrechtler als Vorsitzender des Rates der russischen Bewegung für Solidarität mit den Ländern Asiens und Afrikas zusammentreffen. Die Gesellschaft habe die Bürgerrechtler zu politischen Konsultationen eingeladen. In der Delegation sei „ein breites Spektrum politischer Kräfte vertreten – von den Muslimbrüdern bis hin zu weltlichen und kurdischen Parteien“.

    Das russische Außenministerium hatte am 24. Juni mitgeteilt, dass der Moskau-Besuch von Vertretern der syrischen Opposition als ein Privatbesuch anzusehen sei. Offizielle Treffen mit ihren Vertretern sei nicht vorgesehen.

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