05:58 18 Oktober 2017
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    Syrische Opposition will Assad-Regime ohne fremde Hilfe stürzen

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die syrische Opposition will das Regime des jetzigen Präsidenten, Bashar Assad, selbständig stürzen und lehnt eine Einmischung anderer Staaten strikt ab.

    Die syrische Opposition will das Regime des jetzigen Präsidenten, Bashar Assad, selbständig stürzen und lehnt eine Einmischung anderer Staaten strikt ab.

    "Was den Sturz des Regimes anbetrifft, so stützen wir uns vor allem auf das syrische Volk“, sagte Radwan Ziadeh, Leiter einer Delegation der syrischen Opposition, die am Dienstag in Moskau weilt. Auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti betonte Ziadeh, die syrische Opposition sei gegen eine ausländische Einmischung in die Krise in Syrien.

    Syrien wird seit März von gewaltsamen Protesten erschüttert. Die Opposition fordert politische und wirtschaftliche Reformen. Präsident Bashar al-Assad setzte die Armee gegen die Demonstranten ein, willigte jedoch in einen Regierungswechsel und in Verfassungsänderungen ein. Bei Zusammenstößen mit Ordnungskräften kamen laut Bürgerrechtlern um die 1300 Menschen ums Leben. Nach amtlichen Angaben wurden 340 Soldaten und Polizisten getötet.

    Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Portugal unterbreiteten im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zu Syrien. Die Veto-Mächte Russland und China kündigten an, sie würden keine Resolution unterstützen, welche ein internationales Eingreifen in Syrien erlaubt.

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