20:40 17 Oktober 2017
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    Minsk will Stromschulden bei Russland begleichen

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    Wirtschaftskrise in Weißrussland (101)
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    Nach dem Lieferstopp von russischem Strom am Mittwoch hat Minsk zugesagt, die Schulden bei seinem Nachbarn zu tilgen.

    Nach dem Lieferstopp von russischem Strom am Mittwoch hat Minsk zugesagt, die Schulden bei seinem Nachbarn zu tilgen.

    Der russische Stromversorger Inter RAO UES hatte am Mittwoch seine Lieferungen nach Weißrussland eingestellt, das die fällige Schuldenzahlung von 600 Millionen Rubel (fast 15 Millionen Euro) noch nicht geleistet hat. Inter RAO UES hatte bereits am 9. Juni die Stromlieferungen an Weißrussland gedrosselt. Zu jenem Zeitpunkt machte die Gesamtverschuldung 1,5 Milliarden Rubel (37 Millionen Euro) aus. Der völlige Lieferstopp war zunächst für den 22. Juni geplant, wurde dann aber auf den 27. Juni verschoben.

    „Jeder Mensch und jeder Staat, der sich selbst respektiert, muss seine Schulden begleichen. Und wir werden selbstverständlich unsere Schulden bezahlen“, sagte der weißrussische Wirtschaftsminister Nikolai Snopkow am Mittwoch in Minsk, ohne einen Zahlungstermin zu nennen.

    Bei der Entscheidung über einen weiteren Import von russischer Elektroenergie soll vom Verhältnis des Preises für importierten Strom zu den Stromerzeugungskosten in Weißrussland ausgegangen werden, so Snopkow.

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