19:15 23 Oktober 2017
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    Libyen: Nato-Jets vernichten zehn Gaddafi-Panzer

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Die Nato-Luftwaffe fliegt tüchtig Angriffe in Libyen: In den vergangenen 24 Stunden stiegen Kampfjets der Allianz 149 Mal in den Himmel des nordafrikanischen Landes und zerbombten unter anderem zehn Kampfpanzer und andere Waffentechnik der Gaddafi-Truppen.

    Die Nato-Luftwaffe fliegt tüchtig Angriffe in Libyen: In den vergangenen 24 Stunden stiegen Kampfjets der Allianz 149 Mal in den Himmel des nordafrikanischen Landes und zerbombten unter anderem zehn Kampfpanzer und andere Waffentechnik der Gaddafi-Truppen.

    Dies teilte das Presseamt der Nato am Donnerstag in Brüssel mit.

    Seit der Übernahme des Kommandos über den Libyen-Einsatz am 31. März hat die Nato nach eigenen Angaben 13 184 Mal Flugzeuge in den libyschen Luftraum geschickt. Die Schiffe der Allianz kontrollierten im Mittelmeer 1568 Frachter, die im Verdacht standen, trotz des UN-Embargos Waffen nach Libyen zu transportieren.

    In Libyen liefern sich die Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi seit Februar erbitterte Gefechte mit der Opposition, die den Rücktritt des langjährigen Herrschers fordert. Die Rebellen werden von westlichen Staaten militärisch unterstützt und kontrollieren viele Gebiete in Ostlibyen.

    Der UN-Sicherheitsrat öffnete am 17. März mit der Resolution 1973 Tür und Tor für ein internationales Eingreifen, um die Zivilbevölkerung in Libyen zu schützen und Waffenimporte für Gaddafi unmöglich zu machen. Seitdem bombardiert die Nato vom Gaddafi-Regime kontrollierte Militäranlagen und Städte in dem nordafrikanischen Land. Diese UN-Resolution macht zudem ein Verfahren gegen Gaddafi vor dem Internationalen Strafgerichtshof möglich.

    Am vergangenen Montag erließ der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag Haftbefehle gegen Gaddafi, dessen Sohn Saif al-Islam (39) und Geheimdienstchef Abdullah Senussi. Der IStGH folgte der Staatsanwaltschaft, die den drei Männern Morde an unbewaffneten Zivilisten und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorwirft. Gaddafis Außenminister Khaled Kaim gab zu verstehen, dass Tripolis die Jurisdiktion des Internationalen Strafgerichtshofs und dessen Entscheidungen nicht anerkenne.

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