10:41 21 Oktober 2017
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    Lukaschenko: Medienaggression gegen Weißrussland soll ‚bunte’ Revolution heraufbeschwören

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    Massenmedien als „Massenvernichtungsmedien“ werden nach Ansicht des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko gegen sein Land eingesetzt. Seinem Land wird verstärkt das Szenario einer „bunten Revolution“ aufgezwungen.

    Massenmedien als „Massenvernichtungsmedien“ werden nach Ansicht des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko gegen sein Land eingesetzt. Seinem Land wird verstärkt das Szenario einer „bunten Revolution“ aufgezwungen.

    Das Ziel dieser Angriffe bestehe darin, Unsicherheit und Unruhe zu säen, die gesellschaftliche Eintracht zu zerstören und im Endeffekt das Land in die Knie zu zwingen und alle Errungenschaften der Revolution gleich Null zu machen.

    „Verstärkt und zielstrebig werden uns gewissenlose Szenarien ‚bunter Revolutionen’ aufgedrängt, die in den Metropolen bestimmter Länder geschrieben und vervielfältigt werden“, so der weißrussische Staatschef.

    „Völlig schamlos wird das Manipulieren der öffentlichen Meinung verstärkt,  totale Diffamierungen, darunter auch anonyme, mit Hilfe von Medien werden zu einer Norm“, sagte er.

    Das Ziel der über die Medien betriebenen Aggression besteht „in einem Diktat, in einem Aufdringen des politischen Willens, in einer Unifikation der Welt und darin, die Völker zu einer neuen Weltordnung zu zwingen“.

    Diese neue Weltordnung sieht eine Aufteilung der Welt in die „goldene Milliarde“ und die Restlichen – die Mittellosen, die nicht stimmberechtigt sind.

    „Wir werden aber durchstehen und beliebige Schwierigkeiten überwinden sowie die uns aufgezwungenen Prüfungen würdig bestehen“, betonte Lukaschenko. Die vielfältige Außenpolitik Weißrusslands sieht sowohl eine umfassende Zusammenarbeit mit Russland und den ehemaligen Unionsstaaten, als auch die Entwicklung gegenseitig vorteilhafter Beziehungen mit anderen Ländern.

    Zu den ständigen Prioritäten zählte er Festigung der Verteidigungsfähigkeit des Landes, Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der regionalen Gruppierungen der Truppen Russlands und Weißrusslands sowie eine konsequente Verstärkung der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit.

    Lukaschenko hielt seine Rede vor einer Militärparade am Sonntag anlässlich des Tages der Unabhängigkeit im Zentrum von Minsk, zu dem zehntausende von Menschen gekommen sind. Neben dem Präsidenten nahm sein jüngster Sohn Nikolai Platz, der wie der Vater eine Militäruniform trug.

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