13:11 19 Oktober 2017
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    Rasmussen: Nato plant keine Bodenoperation in Libyen

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Die Nato plant laut Generalsekretär Anders Fogh keine Bodenoperation in Libyen. „Wir haben nicht vor, die Landtruppen (nach Libyen) zu entsenden“, sagte Rasmussen am Montag in Sotschi bei einem kurzen Pressegespräch unter Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow.

    Die Nato plant laut Generalsekretär Anders Fogh keine Bodenoperation in Libyen. „Wir haben nicht vor, die Landtruppen (nach Libyen) zu entsenden“, sagte Rasmussen am Montag in Sotschi bei einem kurzen Pressegespräch unter Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow.

    Über die Möglichkeit und Notwendigkeit einer solchen Operation wurde schon mehrfach im Westen diskutiert. Wie der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin am 1. Juli im Rahmen einer Videokonferenz Moskau-Brüssel äußerte, bereiten die Nato-Länder derzeit eine Bodenoperation in Libyen vor

    Zur Begründung des derzeitigen Libyen-Einsatzes sagte der Nato-Chef,  ohne das Nato-Vorgehen wären viel mehr Menschen ums Leben gekommen. „Unser Mandat ist durch eine historische Resolution des UN-Sicherheitsrates bestimmt und wir kommen diesem Mandat voll und ganz nach.“

    Mitte Februar hatten in Libyen Massenproteste gegen das Gaddafi-Regime begonnen, die in eine bewaffnete Konfrontation der Regime-Gegner mit den Regierungskräften ausarteten. Der UN-Sicherheitsrat beschloss am 17. März ein Flugverbot für die Gaddafi-Armee in Libyen und gab faktisch grünes Licht für eine militärische Einmischung in diesem nordafrikanischen Land.

    An der am 19. März gestarteten Operation der Koalitionskräfte waren ursprünglich Großbritannien, Frankreich, die USA, Kanada, Belgien, Italien, Spanien, Dänemark und Norwegen beteiligt. Am 31. März übernahm die Nato die Führung des Militäreinsatzes „Geeinter Beschützer“, den sie am 1. Juni um 90 Tage bis Ende September verlängerte.

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