15:11 19 September 2018
SNA Radio
    Politik

    Generalsekretär Rasmussen beteuert: Nato-Raketenschild nicht gegen Russland gerichtet

    Politik
    Zum Kurzlink
    US-Raketenabwehr rund um Russland (623)
    0 01

    Das geplante Raketenabwehr-System der Nato gefährdet laut dem Generalsekretär des Bündnisses, Anders Fogh Rasmussen, auf keine Weise Russland. „Wir sehen Russland nicht als Feind an“, sagte Rasmussen am Montag nach dem Russland-Nato-Rat in Sotschi.

    Das geplante Raketenabwehr-System der Nato gefährdet laut dem Generalsekretär des Bündnisses, Anders Fogh Rasmussen, auf keine Weise Russland. „Wir sehen Russland nicht als Feind an“, sagte Rasmussen am Montag nach dem Russland-Nato-Rat in Sotschi.

    Gerade deshalb biete die Nato Russland eine Zusammenarbeit an. Beide Seiten sollten Daten austauschen, um ihre Territorien besser zu schützen, sagte Rasmussen am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.

    Zugleich bezeichnete es der Nato-Generalsekretär als überflüssig, Russland vertraglich zu garantieren, dass der Raketenschild nicht gegen die russischen Atomwaffen gerichtet sei. Eine enge Zusammenarbeit wäre die beste Garantie für Russland.

    Russland und die Nato hatten sich im November bei ihrem Gipfel in Lissabon darauf geeinigt, gemeinsam ein Raketenabwehrsystem für Europa aufzubauen. Die Verhandlungen über die Details kommen jedoch nur schleppend voran. Russland schlägt vor, einzelnen Staaten einzelne Verteidigungsbereiche zuzuweisen. Außerdem fordert Moskau von der Nato Garantien dafür, dass das europäische Raketenabwehrsystem nicht gegen das russische Atompotenzial gerichtet ist. Die Nato lehnt die beiden Forderungen ab.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    US-Raketenabwehr rund um Russland (623)