20:43 17 Oktober 2017
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    Terrorwelle im Irak: mindestens 10 Tote bei Anschlägen am Montag

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    Mehr als zehn Menschen, darunter auch Polizisten und Politiker, sind am Montag im Irak der Terrorwelle zum Opfer gefallen, die sich in den vergangenen Wochen verstärkt hat, meldet Reuters am Dienstag.

    Mehr als zehn Menschen, darunter auch Polizisten und Politiker, sind am Montag im Irak der Terrorwelle zum Opfer gefallen, die sich in den vergangenen Wochen verstärkt hat, meldet Reuters am Dienstag.

    Am Montag ereigneten sich Explosionen, Terroranschläge und bewaffnete Angriffe im gesamten Irak. Am Montagabend traf eine Rakete das Hotel Rasheed im Stadtkern von Bagdad, wobei drei Hotelmitarbeiter getötet und acht weitere verletzt wurden.

    Drei Mitarbeiter des Innenministeriums wurden am Montag bei der Explosion eines verminten Autos bei Bagdad getötet. Zwei Polizisten kamen in der Provinz Anbar ebenfalls durch die Explosion einer Autobombe ums Leben.

    In der Stadt Saadia schoss ein Bewaffneter aus einem fahrenden Auto auf den kurdischen Politiker Saleh Shaker unmittelbar vor dem Hauptquartier seiner Partei.

    Zu Angriffen auf Polizisten und Beamte kam es am Montag auch in Kirkuk und Mosul sowie in anderen irakischen Städten. Dabei wurden mehrere Menschen getötet beziehungsweise verletzt.

    Der Juni war der blutigste Monat dieses Jahres im Irak: bei Terroranschlägen und bewaffneten Zusammenstößen kamen mehr als 270 Menschen ums Leben. Der vergangene Monat war mit 15 toten US-Militärangehörigen der seit 2009 blutigste Monat auch für die US-Truppen im Irak.

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