03:55 17 Oktober 2017
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    Lawrow hofft auf Fortschritte bei Nahostregelung nach nächstem Treffen des Quartetts

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    Seine Hoffnung auf ein produktives Treffen des Nahost-Quartetts am 11. Juli in Washington hat der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag geäußert.

    Seine Hoffnung auf ein produktives Treffen des Nahost-Quartetts am 11. Juli in Washington hat der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag geäußert.

    "Wir hoffen sehr stark darauf, dass die Beschlüsse des Washingtoner Quartett-Treffens (Uno, EU, USA und Russland) helfen werden, Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zu schaffen, deren Ziel in der Gründung eines unabhängigen, einheitlichen und souveränen demokratischen palästinensischen Staates besteht, der in Frieden und Sicherheit neben Israel existiert", sagte Lawrow am Dienstag bei seinem Treffen mit einer Delegation der palästinensischen Bewegung Fatah in Moskau.

    Die internationale anerkannte Grundlage, auf der eine Friedenslösung zwischen Israel und Palästina erreicht werden könnte, sei gut bekannt, sagte der Minister weiter. "Ausgehend von gerade diesen Positionen werden wir am Außenministertreffen des Quartetts am 11. Juli in Washington teilnehmen."

    Insofern sei das heutige Treffen mit der Fatah-Delegation "überaus rechtzeitig angesichts der Situation, die in der palästinensisch-israelischen Regelung entstanden ist".

    "Als ein Land, das viele Freunde im Nahen Osten hat, als Uno-Mitgliedsland und als Teilnehmer des Nahost-Quartetts sind wir daran interessiert, dabei zu helfen, die Verhandlungen wieder in Gang zu setzen", fügte der Minister hinzu.

    Die Palästinenser hoffen darauf, dass die Friedensverhandlungen mit Israel dazu führen werden, dass Israel seine Truppen von den 1967 besetzten Gebieten - Westjordanland, Gaza-Streifen und Ost-Jerusalem - abzieht.