02:45 23 Oktober 2017
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    Über 360 Journalisten seit US-Invasion im Irak getötet

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    Seit dem Einfall der US-Truppen im März 2003 sind im Irak nach Angaben des dortigen Journalistenverbandes 365 Reporter getötet worden.

    Seit dem Einfall der US-Truppen im März 2003 sind im Irak nach Angaben des dortigen Journalistenverbandes 365 Reporter getötet worden.

    Trotz einer gewissen Verbesserung der Sicherheitslage in den meisten Regionen des Irak lasse die Gewalt gegen Medienleute nicht nach, so der Irakische Journalistenverband in seinem Halbjahresbericht.

    Von 2003 bis 2011 seien 172 Journalisten Terroranschlägen zum Opfer gefallen, 169 weitere von Extremisten getötet worden. Die US-Armee habe 22 Reporter umgebracht, zwei Journalistenmorde gehen auf das Konto der irakischen Truppen. In den meisten Fällen seien die Mörder ungestraft davon gekommen.

    Laut Kasym al-Mugdadi, Dekan der Journalistik-Fakultät an der Universität Bagdad, setzen auch die irakischen Behörden Journalisten massiv unter Druck. "Vier unsere Kollegen sitzen in Kurdistan und einer in Misan im südlichen Irak im Gefängnis, nachdem sie über Korruption in diesen Regionen berichtet haben.“